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Die Gräber
Der Standort der alten Kirche von Rubjerg ist heute mit einem Wall aus Grassode hervorgehoben worden.
Als die Kirche 1904 sorgfältig abgetragen und die Steine für den Bau der neuen Kirche wiederverwendet wurden, blieben der Friedhof und die Gräber alleine zurück. Letztere erzählen von den Geschlechtern, die unter grossen Anstrengungen gegen die barschen Lebensbedingungen in der armen Gemeinde ankämpften. Auf dem Friedhof findet man u.a. die Gräber von Jens Thomsen und Ane Villumsdatter. Jens Thomsen war der erste Strandaufseher der Gegend. Er starb 1896.
Ein romanisches Granitkreuz
Ein weiteres interessantes Zeugnis des Friedhofs ist ein romanisches Granitkreuz, das etwa gleich alt ist wie die Kirche, d.h. etwa aus dem Jahr 1180stammt. Wer unter dem Stein begraben liegt, weiss man nicht, aber es war sicher eine wichtige Person; vielleicht der Baumeister der Kirche aus dem 12. Jh. oder der erste Pfarrer der Kirche.
Der seltene Gedenkstein verschwand indessen im Frühling 1980 spurlos. Erst neun Jahre später tauchte er anonym im Historischen Museum von Vendsyssel wieder auf. Im folgenden Jahr stand der Stein im Museumsgarten, aber 2006 wurde er erneut an seinen (wahrscheinlich) ursprünglichen Platz gebracht.
Das Granitkreuz und der Mauerkern des westlichen Giebels gehören heute zu den letzten Zeugen des mittealterlichen Friedhofs von Rubjerg.
Slideshow
Jens Thomsen, der Strandaufseher des Gebiets in der Periode 1864-90 war, liegt zusammen mit seiner Ehefrau Ane Villumsdatter auf dem alten Friedhof begraben.
1980 wurde das seltene Granitkreuz aus dem frühen Mittelalter aus dem Friedhof gestohlen. 1989 kam es zum Historischen Museum von Vendsyssel zurück. 2006 wurde es erneut auf dem Friedhof angebracht, diesmal gut an einer grossen, schweren Granitplatte befestigt.
 
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