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Was soll mit der Kirche von Mårup geschehen?
Während der letzten 20 Jahre war eine lebhafte Debatte darüber in Gang. Es ist ein Kampf zwischen der Entfaltung der freien Kräfte der Natur auf der einen und dem Schutz einer an geschichtlichen Zeugnissen reichen Landschaft auf der anderen Seite. Befürworter und Gegner des Küstenschutzes stehen einander gegenüber.

Die Steilküste von Lønstrup ist geologisch gesehen einzigartig. Dies ist als wichtiger Grund dafür angeführt worden, dass kein Küstenschutz um  die Kirche von Mårup in Gang gesetzt werden dürfe. Die Natur solle ihren Gang gehen.  

Die Kirche ist für Lønstrup einzigartig. Von daher gesehen, sollte die Kirche unter Schutz gestellt werden, da sie diese Stelle bedeutsam macht. Ohne Kirche hat es nur ein leeres Feld.  Die Kirche ist auch einzigartig für die Leute, die sich mit ihr verbunden fühlen. Es wird als unmoralisch angesehen, die Kirche und den Friedhof nicht zu retten, weil es sich um eine religiöse Stätte handelt. Deshalb wird die Ablehnung des Küstenschutzes als eine Abwahl der Kultur und als eine Bevorzugung der Natur angesehen.
Ein Grab in Gefahr nach einem weiteren Hangrutsch. September 2008.
Aktionsplan
Viele Faktoren spielen bei den Erwägungen zur Zukunft der Kirche von Mårup mit. Die Wald- und Naturbehörden sind Eigentümer der Kirche. 2008 setzten sie, zusammen mit der Interessengruppe der Kirche von Mårup, einen Aktionsplan in Gang, um ein Abstürzen der Kirche ins Meer zu verhindern.

Gemäss dem Aktionsplan soll die Kirche kontrolliert bis auf eine Höhe von ca. 2 m abgebaut werden, sofern nicht  ab Frühjahr 2008 ein eventueller Küstenschutz eine weitere Erosion wirksam verhindert.
Luftbild, 1996 aufgenommen. Hier liegt die Kirche noch ein beträchtliches Stück vom Abgrund entfernt.
Luftbild, 2000 aufgenommen. Die Friedhofsmauer ist nun auf dem Weg den Abhang hinunter.
 
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