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Die Geschichte des HofesDer StrandaufseherHeute
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Die Strandaufseher
Im Zeitraum von 1864 bis 1992 wohnte der Strandaufseher des Gebiets von Rubjerg auf dem Hof mit der Adresse: „Langelinie 2 – Strandfogedgården“. Insgesamt waren es vier Strandaufseher, alle aus der gleichen Familie. Die vier Strandaufseher waren:

  • Jens Thomsen, Strandaufseher in der Periode 1864-1890
  • Jens Villumsen, Strandaufseher in der Periode 1890-1933
  • Villum Villumsen, Strandaufseher in der Periode 1933-1963
  • Jens Egon Villumsen, Strandaufseher in der Periode 1963-1983
Das Wohnhaus war ursprünglich strohgedeckt. Hier ist die Dachdeckerarbeit des Wohnhauses zu sehen.
Strandungen
Die Arbeit eines Strandaufsehers bestand darin, im Falle einer Strandung die Bergung zu beaufsichtigen. Wenn ein Schiff auf Grund gelaufen war, war der Strandaufseher einer von denen, die damit beauftragt waren, bei der Strandung zu helfen.

Wenn Strandgut oder Wrackteile auf dem Strand lagen, musste der Strandaufseher diese einsammeln und in Sicherheit bringen, z.B. auf seinem Hof. Jeden Tag musste er in einem Tagebuch jene Dinge notieren, die aus dem Meer angeschwemmt worden waren. Auch die Strandung eines Schiffes musste er schriftlich festhalten.

Wenn die Eigentümer auftauchten, musste das Strandgut zurückgegeben werden. Falls der Kapitän und alle Seeleute an Bord des gestrandeten Schiffes ertrunken waren, gab es niemanden, der die Last beanspruchen konnte. In diesem Fall erhielt der König den Wert der Schiffslast. Es war verboten, Dinge am Strand aufzusammeln, die an Land getrieben waren.  
Sammelte man trotzdem Dinge auf, konnte man dafür bestraft werden und ins Gefängnis kommen.
Jens Villumsen, Strandaufseher 1933.
 
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